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Hula-Hoop: 3 Gründe, warum das Training mit dem Reifen so gut für Dich ist [Episode #103]

Im Gespräch mit  Marina von "Hoop your Body"

Hullerst du schon? Oder planst du dir einen Hula-Hoop Reifen zu kaufen? 

Ich habe es schon als Kind geliebt, den Reifen um die Taille "tanzen" zu lassen und baue seit einigen Monaten das Training mit meinem Hula-Hoop Reifen in meinen Alltag ein.


Es gibt aktuell wohl keinen größeren Fitness Trend, als das Training mit dem bunten Reifen. Wobei: eigentlich wurde bereits im alten Ägypten gehullert, wie mir Expertin Marina Hora-Pichlbauer verraten hat.


Doch was macht den Reiz von Hula-Hoop eigentlich aus und warum ist es so gesund für deinen Körper, aber auch für deine Seele? Genau darüber spreche ich in der heutigen Podcast-Episode mit Marina.


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Was macht das Training mit dem Hula-Hoop Reifen so gesund und gut? 

1. Körperlich

Core Training

Beim Hullern trainiert man die tiefliegende Bauchmuskulatur auf eine sehr spielerische Art und Weise. Ich baue für meine Läufer*innen daher sehr gerne auch das Training mit dem Reifen als Core Training ein. Wenn Du auf einem Bein stehend hullerst, spürst du geradezu wie deine tiefliegende Muskulatur angesteuert wird.

Tipp: Sehr gerne baue ich Übungen wie Kniebeugen in unterschiedlichen Variationen in mein Hula-Hoop Training ein. 


Koordination

Beim Training mit dem Hula-Hoop Reifen kannst du deine Koordination optimal trainieren. Besonders effektiv: die Arme in die Gegenrichtung kreisen lassen. ?


Fettverbrennung 

Bei richtig intensiven Hula-Hoop Bootcamps (werden von Marina angeboten) kommst du ordentlich ins Schwitzen. Du kannst dabei bis zu 700 Kalorien pro Stunde verbrennen.


Mit dem Hula-Hoop Reifen kannst du den Weg zurück zum Sport finden. Bis auf eine Schwangerschaft gibt es keine "Kontraindikation", um den Reifen um deine Hüfte kreisen zu lassen.

2. Der Hula-Hoop Reifen ist Universell einsetzbar

Egal ob im Wohnzimmer, auf dem Balkon oder im Freien: Du kannst wirklich überall deinen Reifen um die Hüfte kreisen lassen. 

Meine Tipps:  

  • Spiele deinen Lieblingssong und shake dazu für einige Minuten ab
  • Hullere, während du Nachrichten ansiehst oder eine Folge deiner Lieblingsserie
3. Die psychische Komponente

Das Training mit dem Reifen ist ein "zur Mitte kommen" und ein "bei sich bleiben", denn du steckst dabei im wahrsten Sinne des Wortes "deinen Bereich" ab. Das Hullern kann als bewegte Meditation betrachtet werden und ist gerade für "Springinkerl" die nicht leicht ruhig bleiben können, eine tolle Möglichkeit, um besser in sich zu ruhen und dennoch in Bewegung zu sein.

Was tun wenn es nicht klappt?

  • Lass dein Kind wieder raus! Kinder machen zwei, drei Umdrehungen und sind stolz auf sich. Bleibe dran und mach dir keine Gedanken, ob und wann dein Reifen runterfällt

  • Hast du den richtigen Reifen? Die Größe ist hier entscheidend. Du brauchst viel Platz zwischen Bauch und Reifen. Je größer der Bauchumfang, desto größer sollte der Hula-Hoop Reifen sein. Er sollte auch wirklich stabil sein, um ihn gut "in die Bahn" bringen zu können. Ganz wichtig ist es auch, dass der Reifen nicht zu schwer ist - dies kann zu Blutergüssen führen.

  • Der Start ist ganz wichtig: Entweder Beine nebeneinander stellen (die Bewegung ist dann rund) oder ein Bein merklich vor das andere stellen (die Bewegung erfolgt vor und zurück). Den Reifen im Lendenwirbelbereich gerade halten und dann mit viel Schwung in eine Richtung werfen. Schau einfach, was bei dir gut klappt. Feiere deine Erfolge und bleib dran! 
  • Je weniger du an hast, umso leichter klappt es ? (am Besten zu Beginn in Unterwäsche, bauchfrei üben).

Ganz egal wie alt du bist. Ich kann dir versichern, es ist nie zu spät mit dem Hullern zu starten. Ich wünsche Dir so viel Spaß dabei, wie ich ihn habe. Denn man kann einfach nicht grantig sein, während man den Reifen tanzen lässt?


Ich stehe als Personal Trainerin für Spaß und Freude bei der Bewegung. Melde dich gerne hier bei mir, wenn du diese noch nicht gefunden hast - ich unterstütze dich genau dabei - ob offline in Wien oder online überall.


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So besiegst du deinen Schweinehund [Episode #102]

Sie heißen Günther, Agathe oder vielleicht auch Kunigunde... sie grunzen vor sich hin und melden sich immer wieder zu Wort. Hat dein Schweinehund auch einen Namen? Auch wenn ich mich gerne als Schweinehund-Dompteuse bezeichne und es liebe, andere ins TUN zu bringen - so kämpfe ich natürlich auch sehr oft gegen meinen eigenen (namenlosen) Schweinehund


Im Grunde weißt du genauso gut wie ich, wie wichtig regelmäßige Bewegung ist und welche Nahrungsmittel gesund oder ungesund sind... und Hand auf's Herz: sind wir nicht eigentlich alle Ernährungs- und Bewegungsexperten? ?

Als Gesundheits- und Mentaltrainerin befasse ich mich seit vielen Jahren mit dem Thema 'Motivation'.
Heute bringe ich dir meine erprobten Tipps mit, um deinen Schweinehund von der Coach zu jagen.


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1. Planung ist das halbe Leben

Du kennst das ja: irgendwie kommt immer etwas dazwischen. Plane deshalb deine Bewegungseinheiten wie all deine anderen Termine. Das machst du am Besten am Wochenende bereits für die ganze kommende Woche im voraus.
 
Dabei ganz wichtig: Überfordere dich nicht! Plane in kleinen „Bewegungshäppchen“.
Du weißt, die sind viel leichter verdaulich ? ... und so bleibst du auch wirklich dran.

2. Vergleiche dich nicht mit anderen - du bist Einzigartig

Deine Freunde posten ihre Trainingserfolge auf Instagram oder du folgst ihnen auf 'Strave' und co?
Das kann einerseits super für deine Motivation sein, andererseits kann es dich auch überfordern.
Höre in dich hinein, wie es DIR damit geht.

 Spornen dich die Erfolge deiner Freunde an oder fühlst du dich dadurch eher unter Druck gesetzt, weil Du das Gefühl hast, nicht so gut zu sein wie sie? Hast du immer wieder „Angst“, dass jemand einen Kommentar unter deine Leistung schreibt, der dich kränken könnte?
 
Falls dem so ist: einfach weiterscrollen bzw. deine Daten einfach nicht für andere freigeben.
Oft hängen auch noch alte Glaubenssätze aus deiner Kindheit im Hinterkopf  („Du bist nicht für's Laufen geschaffen", „Mädchen sind nicht geschickt bei Ballspielen" etc.)

3. Fake it - Shake it

Wer sagt, dass nur Laufen, Radeln und Gewichte stemmen Sport ist?
Unser Körper braucht regelmäßige körperliche Aktivität um gesund zu bleiben - darüber gibt es unzählige Studien. Diese besagen auch, dass wir viel zu viel sitzen. Warum aber nicht den Hula Hoop Reifen um die Hüfte kreisen lassen? Oder zu einem coolen Song abshaken?

Bewegung ist so viel mehr! Die durch die Bewegung freigesetzten Hormone machen dich so richtig glücklich und bringen dir neue Energie. Stell dir vor, wieviel Spaß es dir macht, jetzt draußen zu laufen (auch wenn es vielleicht gerade regnet ?).

Ziehe deine Mundwinkel nach oben und du wirst sehen: Deine Laune hebt sich sofort. Du schaffst den Sprung raus vor die Tür! Und wenn du erst einmal draußen bist, dann macht es auch Spaß - VERSPROCHEN! 

4. Belohnungsprinzip

Wie wäre es , wenn du ein Duschgel hättest, das du NUR nach dem Sport verwendest.
Ein ganz besonderer Duft, auf den Du dich schon vorher freust.
 
Vielleicht magst du dir auch Episoden deines Lieblings-Podcasts immer nur für's Laufen „aufheben“ und dich damit belohnen. Finde heraus, womit du dich an den Tagen belohnen könntest, an denen dein Schweinehund zuschlagen möchte.

Wir Menschen funktionieren sehr oft nach dem Belohnungsprinzip und können uns das auch für die Sporteinheiten zu nutze machen.

5. Vernetze Dich

Egal ob du gemeinsam mit einer Freundin zum Laufen gehst, eine Trainerin hast, die deine Aufzeichnungen ansieht oder ob du dich in einer Facebook-Gruppe virtuell „verabredest“ - Verbindlichkeit ist ein guter Schlüsselpunkt, um dem Schweinehund den garaus zu machen.
 
Gemeinsam ist man stärker, hat ein gemeinsames Ziel und feiert zusammen Erfolge.
Komme auch gerne in meine Facebook Gruppe BE ACTIVE - hier posten wir unsere wöchentlichen Ziele und Erfolge und feiern sie gemeinsam mit der Community.

Mehr Tipps und Tricks um in Bewegung zu kommen, findest Du übrigens in meinem Buch
"Wirf deine Waage in den Müll".


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Diesmal schaffst Du es!
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